Grußwort
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Dr.
Monika Stolz MdL
Ministerin für Arbeit und Soziales
Baden-Württemberg
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Schriftliches
Grußwort für die Veranstaltung „
jung & gesund 2008 “
vom 22. bis 24. Februar 2008 in Uhingen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
als für Familie und Gesundheit zuständige
Ministerin freue ich mich über Initiativen
wie „jung & gesund“, die die verschiedensten
Kinder- und Elternthemen aufgreifen, sich am regionalen
Bedarf orientieren und die Akteure vor Ort in einen
Dialog bringen. Denn vor dem Hintergrund der aktuellen
gesundheitspolitischen Entwicklungen wer-den regionale
Veranstaltungen immer bedeutsamer. Wir müssen
das Lebensumfeld von Familien so gestalten, dass
ein gesundes Aufwachsen der Kinder und Jugendli-chen
leichter gelingen kann.
Mit Ihrem Besuch der „jung & gesund“
– Messe in Uhingen nutzen Sie die Gelegen-heit
für wertvolle Anregungen und Informationen
über die verschiedensten familien-bezogenen
Themenbereiche. Neben der Ausstellung und den Fachvorträgen
rund um das Thema „Kinder und Familie“
haben Sie die Möglichkeit, mit Fachleuten über
die für Sie persönlich wichtigen Fragen
ins Gespräch zu kommen.
Die „Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“
bildet einen der inhaltlichen Schwer-punkte der
Messe in Uhingen und greift damit eine gesundheitspolitische
Zielsetzung auf, Gesundheitsförderung und Prävention
in Baden-Württemberg weiter voran zu bringen.
Denn Prävention ist ein wichtiger Beitrag zu
mehr Lebensqualität und damit ein Beitrag zur
Gesundheit.
Wir müssen die Chancen ergreifen, die für
jeden Einzelnen, aber auch für die Volks-wirtschaft
in der Prävention liegen. Deshalb haben wir
in Baden-Württemberg - unab-hängig von
einem künftigen Präventionsgesetz des
Bundes - bereits im Sommer 2006 mit den Partnern
im Gesundheitswesen einen „Präventionspakt“
vereinbart und die Prävention und Gesundheitsförderung
von Kindern und Jugendlichen als einen der wichtigsten
Handlungsschwerpunkte festgelegt. Insbesondere die
Prävention von Übergewicht und Adipositas,
die Suchtprävention und die Prävention
sexuell über-tragbarer Krankheiten sind Bereiche,
die wir seither Zug um Zug verstärkt implemen-tieren.
Dabei ist es uns wichtig, auch sozial benachteiligte
Gruppen noch besser zu erreichen. Dies gelingt nur,
wenn wir Prävention dort verankern, wo die
Menschen leben, lernen, arbeiten oder ihre Freizeit
verbringen, also in den so genannten Le-benswelten
oder „Settings“, wie beispielsweise
Schulen oder Betrieben. Wichtig ist dabei, zunächst
die jeweils beteiligten Partner, wie Eltern, Lehrer,
Ärzte und Präventi-onsfachkräfte,
zur Zusammenarbeit zu motivieren. Erfahrungsgemäß
kann dieser ers-te Schritt auch durch themenbezogene
Veranstaltungen wie die Messe „jung &
ge-sund“ unterstützt werden.
In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten
und Gästen einen erfolgreichen Verlauf der
Veranstaltung, verbunden mit vielen neuen Anregungen
und Impulsen.
Dr. Monika Stolz MdL
Ministerin für Arbeit und Soziales
Baden-Württemberg |
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